Sehenswürdigkeiten

Paris gilt als das Zentrum von Kultur, Kunst und Bildung von Frankreich, aber auch von der ganzen Welt. Museen, Theater, Bibliotheken, Sehenswürdigkeiten – die Stadt strotzt vor kulturellem Erbe.

Nicht zuletzt, weil auch die UNESCO ihren Hauptsitz in der französischen Hauptstadt hat. Die UNSECO (Abkürzung für englisch: United Nations Educational, Scientific and Cultural Organizations; deutsch: Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung/Bildung, Wissenschaft und Kultur) wurde im November 1945 von 37 Staaten gegründet und ist eine der 17 rechtlich selbständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/UNESCO)

Der Aufstieg der heutigen Hauptstadt Frankreichs zu einer der wichtigsten Kulturmetropolen Europas begann bereits unter der Herrschaft des Ludwig XIV.  Er erweiterte unter anderem die mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Stadt durch Prachtbauten und die großen Boulevards, die heute typisch für das Stadtbild sind. Als zwischen 1789 und 1799 in Frankreich die Französische Revolution tobte, war Paris das Zentrum des Kampfes. Diese Zeit war für ganz Europa prägend und alle Augen waren auf die Geschehnisse in Paris gerichtet. Für den heutigen Charakter der französischen Hauptstadt noch deutlich prägender war die Herrschaftszeit Napoleons III. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erneuerte er die Abwasserkanäle und die Trinkwasserversorgung, ganze Viertel wurden für neue prachtvolle Bauwerke, Grünanlagen und weitläufige Avenuen geopfert. Sechs Weltausstellungen gingen in den Jahren zwischen 1855 und 1937 in Paris über die Bühne und  hoben die  kulturelle Bedeutung dieser atemberaubenden Stadt noch weiter hervor.

Jahr für Jahr zieht Paris Millionen von Besuchern aufs Neue in seinen Bann. Sei es die Haute Couture, die Gourmet-Küche oder die Sehenswürdigkeiten, die als Zeitzeugen einen Blick in die aufwühlende Geschichte der Hauptstadt erlauben – Paris hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.  

 

Das wohl bekannteste und imposanteste Bauwerk der französischen Hauptstadt und aller Lieblingsplatz der Verliebten dieser Welt ist zweifelsohne der Eiffelturm. Durchschnittlich zahlen sieben Millionen Menschen jährlich dafür, die inzwischen denkmalgeschützte Ikone der Architektur besteigen zu dürfen. Schon von der ersten Plattform der 324 Meter hohen Attraktion hat man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt. Den Namen hat der Turm von seinem Erbauer Gustave Eiffel. Die Bauphase erstreckte sich über die Jahre 1887 bis 1889, der Turm war als Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution gedacht. Zur Weltausstellung in Paris war der Turm aus Stahl dann schließlich fertig und sollte danach eigentlich wieder dem Erdboden gemacht werden. Wurde er aber zum Glück nicht und entwickelte sich stattdessen zu einem wahren Publikumsmagneten, zu einer der wenigen Sehenswürdigkeiten, die ohne finanzielle Hilfe des Staates auskommt. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eiffelturm und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/eiffelturm-paris.html)

Foto: Sabine Kuess/Privat

 

Auch wenn in Frankreich viele Kirchen den Namen Notre-Dame tragen, so gibt es dennoch nur eine einzig wahre Notre-Dame de Paris: Und zwar jene, in der sich Napoleon Bonaparte im Jahr 1804 zum Kaiser krönen ließ. Außerdem bildet dieses Bauwerk den Referenzpunkt null, von dem aus alle Entfernungsangaben in Frankreich gemacht werden. Außerdem spielte hier Victor Hugos weltberühmter Roman "Der Glöckner von Notre-Dame". Das Kirchenschiff ist 130 Meter lang und 35 Meter hoch. Große Mosaike in den Fenstern werfen ein farbiges Licht in den Raum. Bis zu 10.000 Menschen finden in dieser Kirche gleichzeitig Platz. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_Notre-Dame_de_Paris und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/notre-dame-de-paris.html)

Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cath%C3%A9drale_Notre-Dame_de_Paris.jpg&filetimestamp=20080213194841

 

Wo einst ein König residierte, in einem Schloss Mitten in Paris ist jetzt das größte Museum der Welt untergebracht und birgt rund 30.000 prachtvolle Kunststücke aus aller Welt in seinen Räumlichkeiten: Der Louvre. Eine Fläche von etwa 60.000 Quadratmetern wurde in sieben Abteilungen aufgeteilt und dort werden Sammlungen unter anderem der griechischen und römischen Antike, der römischen Malerei der Renaissance und aus vielen anderen Epochen gezeigt. Und: Die im Louvre ausgestellten Werke kann man nur im Louvre bestaunen – sonst nirgends auf der Welt. Im Innenhof des Louvre steht eine von Wasser umgebene Glaspyramide, die im Roman „Sakrileg“ von Dan Brown eine Rolle spielt. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Louvre und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/louvre_paris.html)

Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Louvre_2007_02_24_c.jpg&filetimestamp=20070301221305

 

Einen mindestens genauso atemberaubenden Ausblick vom Eiffelturm auf die Stadt der Liebe hat man von der Basilika Sacré-Coeur auf dem Montmartre. Will man die Atmosphäre in vollen Zügen genießen, dann verzichtet man auf das Angebot der Seilbahn und begibt sich zu Fuß auf den Weg zur Wallfahrtskirche. Der Grundstein für dieses bedeutende Bauwerk wurde bereits 1875 gelegt. Fertiggestellt wurde es 1914, die Weihe fand nach dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1919 statt. Finanziert wurde der Bau einerseits von privaten Geldgebern und Sponsoren, deren Namen in einen Stein gemeißelt und andererseits unterstützte auch der Staat damals das Projekt. Die große Glocke (la Savoyarde) ist mit einem Gewicht von 18,835 Tonnen die größte Glocke Frankreichs. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Sacr%C3%A9-C%C5%93ur_de_Montmartre und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/sacre-coeur.html)

Foto: Sabnie Kuess/Privat

 

Am Fuße des Montmartre findet man wohl die berühmteste (rote) Mühle der Welt: Das Varieté Moulin Rouge. In den Anfängen (Ende des 19. Jahrhunderts) wurde dort zu prachtvollen Bällen geladen, Tänzerinnen unterhielten die Besucher hauptsächlich mit Cancan und Chahut. Später gingen auch Operetten und Revuen dort über die Bühne. Heute kann man im Moulin Rouge, das für zahlreiche Filme als Kulisse diente, Shows und Konzerte aller Musikstile genießen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Moulin_Rouge)

 

Foto: Sabine Kuess/Privat

 

Neben dem Eiffelturm gehört auch der Triumphbogen zu den Wahrzeichen der französischen Hauptstadt Paris. Unter dem Bogen befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, das mit der „Ewigen Flamme der Erinnerung“ geschmückt ist und soll an all jene Kriegsopfer, die nie identifiziert worden sind, erinnern. Das ganze Jahr über finden an diesem Ort Kranzniederlegungen statt. Der Bogen, dessen Bau von Napoleon in Auftrag gegeben worden ist, wird geschmückt von vielen Reliefs und Figuren, die die Geschichte der Französischen Revolution erzählen. Das berühmte Radrennen, die Tour de France, führt ihre Teilnehmer am Arc de Triophme vorbei.  (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Triumphbogen_(Paris) und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/triumphbogen-paris.html)

Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Arc_Triomphe-1.jpg&filetimestamp=20080114220844

 

Ursprünglich als Kirche der Abtei Sainte-Geneviéve auf dem Hügel der Heiligen Genoveva geplant, wurde das berühmte Panthéon von den Führern der Revolution zu einer sekulären Gedenkstätte umgewandelt und dient heute den größten Persönlichkeiten Frankreichs (außer Napoleon und Charles de Gaulle) als letzte Ruhestätte. 1849 kam hier das erste Mal das Foucaultsche Pendel in Einsatz: Der Physiker Jean Bernard León Foucault wies mit einem Pendel, welches er an die Kuppel hing, die Erdrotation nach. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Panth%C3%A9on_(Paris) und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/pantheon_paris.html)

Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Paris_-_Panth%C3%A9on.jpg&filetimestamp=20101020201155

 

Die Pfarrkirche La Madeleine ist zweifelsohne eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Paris. Das Temepldesign sollte den Ruhm der Armee Napoleons widerspiegeln und war ursprünglich als Ruhmeshalle für seine Soldaten geplant.  Doch Napoleon änderte seine Meinung nach einem Feldzug in Russland und ließ ein Gotteshaus bauen. In der Kirche de la Madeleine fanden die Totenmessen für Frederic Chopin und Marlene Dietrich statt. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/La_Madeleine_(Paris) und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/la_madeleine.html)

Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Madeleine_Paris.jpg&filetimestamp=20110607220421

 

1996 wurde ein weiteres kulturell wertvolles Gebäude eröffnet: Die neue Bibliothèque nationale de France, wo man nicht nur historische und zeitgenössische Schriftstücke aus aller Welt findet, sondern auch spannende Ausstellungen erleben kann. 20 Millionen Euro stehen den Betreibern zu Verfügung, um Bücher zu erwerben. Jedes Jahr wird das Angebot um  130.000 Bände erweitert. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Biblioth%C3%A8que_nationale_de_France und http://paris.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/bibliotheque_nationale.html)

Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Paris-bibliotheque-mitterrand-passerelleSdB.jpg&filetimestamp=20100820010400


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