Reisebericht

Im Sommer 2010 habe ich (Julia Ramsauer) mit zwei Freunden eine Rundreise durch zahlreiche Hauptstädte Europas gemacht. Natürlich durfte Paris als Stop nicht fehlen. Zwar war ich mit 12 Jahren schon einmal in Paris, doch von diesem Aufenthalt blieb mir leider nicht viel in Erinnerung. Ich freute mich riesig endlich die Stadt zu erkunden und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Da wir einen sehr engen Zeitplan hatten, blieben uns zwar nur 2 Tage und 2 Nächte um so viel wie möglich zu sehen, doch um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen reichte es.

Wir kamen am Abend in der Metropole an und dann hieß es erstmasl auf Hotelsuche zu gehen. Als angehende Studenten mussten wir auf die Preise achten und deshalb war es äußerst schwer ein erschwingliches Zimmer zu finden. Schlussendlich, nach ca. 2 Stunden suche haben wir ein Hotel in der Nähe des Bahnhofes gefunden. An diesem Abend waren wir sehr erschöpft von der Reise und holten uns nur noch schnell eine Pizza aus einem Restaurant in der Nähe und gingen ein wenig durch die Pariser Straßen.

Am nächsten morgen standen wir früh auf um den Tag so gut wie möglich auszuschöpfen. Wir besorgten uns ein Ticket für die Metro und fuhren Richtung Zentrum. Da wir uns so gut wie gar nicht in der Stadt auskannten, mussten wir uns erstmals zu Recht finden. Wir stiegen an einer Station in der Nähe der Kathedrale Notre-Dame de Paris aus und urften das erste Mal auf die Seine blicken. Der Tag war angenehm warm und so machte uns der kleine Fußmarsch durch die Straßen nichts aus, es war sogar sehr schön mitten durch die Stadt der Liebe zu wandern und zu beobachten was rundherum geschieht. Wir erreichten die Kathedrale und auch wenn kein Eintrittsgeld verlangt wurde, war die Schlange sehr lang. Geschickt haben wir uns einen Platz weit vorne in der Schlange ergattert und kamen so relativ schnell in den Dom *g*. Auch wenn ich generell mit Kirchen nicht viel am Hut habe, war der Anblick sehr faszinierend. All die bunten Glasfenster und das Licht, dass durch sie drang, verlieh dem Dom eine ganz eigene Atmosphäre. In der Zwischenzeit war es schon Mittag und wir machten uns auf den Weg ein günstiges Restaurant zum Mittagessen zu finden. Wir hätten sehr gerne eine der Pariser Spezialitäten ausprobiert, doch leider ließ das unser Budget nicht zu. Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Eiffelturm. Schon von weitem konnte man die Spitze des Turmes sehen und man hätte denken können, dass wir gleich da sind, doch im Endeffekt hat uns eine Stunde Fußmarsch von ihm getrennt (das haben wir ein wenig unterschätzt). Der Anblick war atemberaubend! Der riesige Park vor dem Turm auf dem sich tausende Menschen niedergelassen haben um zu picknicken oder in der Gruppe Gitarre zu spielen, der gigantische Turm und die zahlreichen Leute die sich unter ihn versammelt hatten! Wir standen eine halbe Stunde an, um die Karten für den Eintritt zu kaufen und dann ging's mit dem Lift ab nach oben. Man kann 3 verschiedene Plateaus mit dem Lift erreichen, wobei wir auf allen 3 h´Halt machten. Das erste ist das größte: es beinhaltet eine Snackbar, ein Cafe, Möglichkeiten zum Ausruhen, eine kleine Kunstausstellung und ein kleines Kino, wo ein Film über die Entstehung des Eiffelturms gezeigt wird. Man musste zwar etwas länger warten um zum Lift zu kommen, der einem eine Etage höher bringt, doch das Warten zahlt sich auf jeden Fall aus! Der Ausblick ist auf dem 2ten Plateau schon unbezahlbar, doch wenn man ganz oben steht ist das ein unbeschreibliches Gefühl! Erst dort oben begreift man wie groß Paris eigentlich ist. Insgesamt haben wir ca. 5 Stunden auf dem Turm verbracht, diese Zeit wäre zwar deutlich kürzer ohne den Wartezeiten, doch es ist so ein tolles Gefühl dort oben zu stehen, dass das Warten Spaß macht! Anschließend haben wir uns in einem Supermarkt was zu Essen und zu Trinken gekauft und haben uns vor den Turm in den Park gesetzt. Sobald es dunkel wird, werden die Lichter am Turm eingeschalten und um ca. 11 Uhr beginnt er zu funkeln - in diesem Moment haben alle Leute die noch im Park saßen (und das waren wirklich sehr viele) geklatscht, es war einfach wunderschön!!

Am nächsten Tag entschieden wir uns dafür den Louvre zu besuchen. Eigentlich hatten wir nur vor uns den Innenhof mit der Pyramide anzuschauen, weil wir damit rechneten, dass der Eintritt zu teuer wäre. Doch zu unserer großen Überraschung war der Eintritt für alle Personen unter 26 Jahren frei. Diese Chance ließen wir uns nicht entgehen (auch wenn unser männliches Gruppenmitglied nicht allzu begeistert war). Es war schwierig sich in diesem großen Gebäude zu Recht zu finden, denn besteht aus mehreren Etagen und Flügeln, in welchen jeweils andere Epochen bzw. Kunstgattungen (Gemälde, Statuten etc.) ausgestellt wurden. Der eigentlich kurze geplante Aufenthalt entwickelte wieder zu einem mehr als 4 Stunden langen Rundgang. Da meine Freundin und ich ein Gymnasium mit dem Schwerpunkt in der Bildnerischen Erziehung besucht haben, interessierten uns all die ausgestellten Dinge brennend! Unser Rundgang endete mit dem Portrait der Mona Lisa. Ich fand es wirklich ausgesprochen toll das berühmteste Bild der Welt live zu sehen. Es wurde uns immer erzählt, dass so viele Leute rund um das Bild stehen, dass man sie gar nicht richtig zu Gesicht bekommt, doch so schlimm war es dann auch nicht.

Nach diesen zwei wunderschönen Tagen mussten wir die Stadt Paris leider wieder verlassen um unser nächstes Ziel zu erreichen, doch unsere Eindrücke waren überaus positiv und ich möchte bald wieder diese Kulturmetropole besuchen.

Das untenstehende Video beinhaltet eine Auswahl an selbstgeschossenen Fotos, die ich in Paris gemacht habe, die den Verlauf meines Aufenthaltes dokumentieren und euch einen anderen Einblick in ein paar der oben beschriebenen Sehenswürdigkeiten liefern sollen.

Musik: Sexion d'Assaut - Desole


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